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PR-Magazin: Unsere Antwort auf die "Litigation-PR-Frage des Monats"

Jeden Monat beantworten wir im PR-Magazin die "Litigation-PR-Frage des Monats" eines Lesers. Diesmal:

Welchen Einfluss hat Litigation-PR auf Prozessteilnehmer?

"Gibt es Studien, die belegen, dass Litigation-PR durchschnittlich einen positiven Einfluss für zum Beispiel die jeweils Beklagten hat?"

Unser Geschäftsführer, RA Martin Wohlrabe, antwortet:

 

Wirklich Handfestes gibt es leider wenig. Dies ändert sich allerdings gerade. Zusammen mit der Universität Mainz haben wir in den vergangenen Monaten bundesweit mehrere hundert Richter und Staatsanwälte befragt, inwieweit Medien Einfluss auf sie (und damit den Prozess) nehmen. Hier befinden wir uns noch in der Auswertung. Es gibt allerdings bislang eine vergleichbare Studie, die etwa zehn Jahre her ist. Damals befragte Prof. Kepplinger die gleiche Zielgruppe. Das Ergebnis seinerzeit: Bei der Frage, ob jemand überhaupt verurteilt wird, nimmt die Berichterstattung kaum Einfluss. Bei der Frage allerdings, in welchem Maße die Verurteilung stattfindet, sehr wohl. Gespannt dürfen wir nun sein, wie sich diese seinerzeitigen Ergebnisse heutzutage auch mit Blick auf den Medienwandel und insbesondere die sozialen Netzwerke geändert haben.

 

Falls Sie selbst eine Frage haben, schreiben Sie gern an: experten@prmagazin.de 

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