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Pressemitteilung

KMG wird auch Eigentümerin der DRK Medizinische Versorgungszentrum Bad Frankenhausen gGmbH - Gläubigerversammlung bestätigt den Kurs der Sachwalterin und der Eigenverwaltung

  • Die KMG Kliniken übernehmen auch DRK Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
  • AG Mühlhausen bestätigt im Abstimmungstermin den Insolvenzplan
  • Sachwalterin und Eigenverwaltung informieren Gläubiger umfassend über das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Mühlhausen, 7. Mai 2019

Heute stimmten nun auch die Gläubiger der DRK Medizinische Versorgungszentrum Bad Frankenhausen gGmbH der geplanten Übernahme durch die KMG Kliniken zu.

Bereits beim Berichtstermin am 23. April 2019, welcher ebenfalls am Amtsgericht Mühlhausen stattfand, erörterte Sachwalterin Dorit Schwamberger für das MVZ die Pläne zur Fortführung des Unternehmens. Bei dem Termin heute handelte es sich somit vor allem um einen reinen Erörterungs- und Abstimmungstermin zum Insolvenzplan. Hier stimmten sämtliche Gruppen der Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan und somit der Fortführung der Unternehmen unter der Leitung des neuen Eigentümers KMG einstimmig zu. Damit bestätigten sie den Kurs der Sachwalterin, sowie der Generalbevollmächtigten Dirk Schoene (Dentons), Stefan Ettelt (Kulitzscher & Ettelt Rechtsanwälte) und Christian Eckert (WMC Healthcare).

Nachdem das Amtsgericht Mühlhausen die vorläufige Eigenverwaltung über die DRK gem. Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH angeordnet hatte, hatte auch deren Tochter-Gesellschaft DRK Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Bad Frankenhausen gGmbH am 18. Dezember 2018 einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt.

Die DRK Kliniken Thüringen Brandenburg hatten am 12. Dezember 2018 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Anordnung der Eigenverwaltung gestellt. Am 18. März 2019 wurde bereits ein Vertrag zur Übernahme der DRK Kliniken mit den Standorten Luckenwalde, Sömmerda, Sondershausen und Bad Frankenhausen mit KMG unterzeichnet, wozu auch die Tochtergesellschaften gehören, die Medizinische Versorgungszentren in Thüringen und Brandenburg betreiben.

Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gläubiger, Politik - getroffen. „Es freut mich, dass wir mit KMG einen Investor gefunden haben, der auch eine gemeinsame Zukunft für die DRK Medizinischen Versorgungszentren sieht und die DRK-Klinik-Gesellschaften ganzheitlich weiterführen will“, sagt Dorit Schwamberger. „Das zeigt auch, dass die Generalbevollmächtigten ganze Arbeit geleistet haben und die Zusammenarbeit unter den Sanierungsteams gut koordiniert war“, so die Sachwalterin weiter

Die Unternehmensbereiche der Medizinischen Versorgungszentren bleiben bestehen. Nur wenige Umstrukturierungen sollen vorgenommen werden. Die Sachwalterin und die Generalbevollmächtigten danken insbesondere den Mitarbeitern für das außergewöhnliche Engagement in dieser besonderen und sehr herausfordernden Situation. Viele der von ihnen werden die Sanierungsexperten auch noch in den nächsten Monaten bei den Arbeiten im Rahmen des Verfahrens unterstützen.

Mit der Rechtskraft der heutigen Entscheidung und Übernahme der Krankenhausgesellschaft gehen auch die DRK Medizinischen Versorgungszentren voraussichtlich am 1. Juli 2019 auf KMG über. So werden wahrscheinlich im August alle Voraussetzungen vorliegen, um das Insolvenzverfahren aufzuheben und die Medizinischen Versorgungszentren vollständig in die Hände des neuen Eigentümers KMG zu geben. Bis dahin bleiben die Expertenteams noch unterstützend und beratend vor Ort.

Über den Konzern KMG Kliniken

Die KMG Kliniken gehören zu den erfolgreichsten Gesundheitskonzernen im Nordosten Deutschlands und betreiben 6 Akutkliniken, 2 Rehabilitationskliniken, 10 Pflegeeinrichtungen für Senior*innen und für Menschen mit Behinderung, Medizinische Versorgungszentren und Ambulante Pflegedienste. Der Konzern verfügt über rund 2.800 Betten und Plätze und beschäftigt circa 3.600 Mitarbeiter.Gesundheit aus einer Hand: Durch das Netzwerk moderner stationärer und ambulanter Versorgungseinrichtungen bietet die KMG Kliniken Gruppe ihren Patient*innen und Bewohner*innen mit unterschiedlichen Erkrankungen und Bedürfnissen die optimale Behandlung und Betreuung.

Über die DRK gem. Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH:

Die DRK gemeinnützige Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH mit ihren vier Häusern in Bad Frankenhausen, Sondershausen, Sömmerda und Luckenwalde hat einen regionalen, intermediären Versorgungsauftrag. Sie beschäftigt derzeit rund 1.530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Neben den vier Krankenhäusern betreibt die Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH die DRK Medizinische Versorgungszentrum Bad Frankenhausen gGmbH, die DRK Medizinische Versorgungszentrum Teltow-Fläming gGmbH und die KH Servicegesellschaft mbH.

Pressekontakt:

CONSILIUM Rechtskommunikation GmbH
Frau Lou Martine Siebert
Mauerstraße 83
10117 Berlin
030 - 20 91 29 7 0

Pressekontakt KMG:

Franz Christian Meier
Leiter Unternehmenskommunikation
KMG Kliniken SE
Telefon: 03 87 91 - 3 15 10
Mobil: 0151 – 18 03 22 34

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